Wenn Körperzellen nicht mehr richtig funktionieren, begehen sie „Selbstmord“. So schützen sie den Organismus vor Schäden. Läuft dieser Mechanismus allerdings aus dem Ruder, kann er zur Entstehung von Krankheiten beitragen. Das trifft etwa auf eine erst kürzlich entdeckte Form des Zelltods zu: Die sogenannte Ferroptose steht in engem Zusammenhang mit degenerativen Lebererkrankungen und geht mit einem erhöhten Eisenspiegel einher. Pharmazeutin Solveigh Koeberle erforscht neuartige schützende Verbindungen, die den Zellniedergang eindämmen und damit das Fortschreiten von Krankheiten aufhalten oder sogar verhindern können. Dafür fördert sie der österreichische Wissenschaftsfonds FWF mit dem renommierten Elise-Richter-Programm.
Tuesday, 04 March 2025